Verlängerung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE)

Beschluß des Kreisparteitages am 15.01.2011

Die Landespartei wird aufgefordert, im Rahmen ihrer parlamentarischen Möglichkeiten die Vorraussetzungen zu schaffen, das Langzeitarbeitslose entsprechend ihrer Profession als Einzelpersonen und als Teams in sozialen und/oder der Allgemeinheit dienenden Projekten gezielter und länger beschäftigt werden können. Dies gilt besonders für ältere und schwer vermittelbare Arbeitnehmer.
Der Langzeitarbeitslose soll schon bei der Antragstellung zu seiner grundsätzlichen Bereitschaft und Neigung befragt und erfasst werden.
Den Projektleitungen sollte die Möglichkeit einer gezielten An- / Abfrage auf in Frage kommende Arbeitnehmer eingeräumt werden.

Dieser Beschluß war bereits Beschlußlage im ehemaligen Kreisverband Bad Doberan. Darum wurde er vom SPD-Ortsverein Rerik Salzhaff Kröpelin auch auf dem Fusionsparteitag der SPD-Kreisverbände Bad Doberan und Güstrow zur Abstimmung gestellt, damit er zum Teil der Beschlußlage des neuen Kreisverbandes wird.

Antragsteller: SPD-Ortsverein Roggentin-Broderstorf, inzwischen umbenannt in SPD-Ortsverein Carbäk-Dummerstorf.

aus der Begründung der Antragsteller zum Kreisparteitag am 10.03.2007:

Unter den Lanzeitarbeitslosen befinden sich viele hochqualifizierte Arbeitnehmer und auch Akademiker, die auf Grund ihres Alters oder aus strukturellen Gründen keine Arbeit haben und schwer vermittelbar sind.
Da zur Zeit die Dauer der Maßnahme auf ein halbes Jahr beschränkt ist, können gerade im sozialen Bereich notwendige Kontakte nicht wirksam aufgebaut werden. Auch im handwerklichen Bereich sollte da, wo es sinnvoll begründbar ist, eine sich unmittelbar anschließende Maßnahme möglich sein.
Der Vorteil liegt auf beiden Seiten: Das fachmännische Potential, das durch die Gemeinschaft finanziell unterstützt wird, investiert sein Fachwissen langfristig in gemeinnützige Projekte. Der Langzeitlose selbst bleibt up to date und sein Selbstwertgefühl wird gesteigert.